All In

Im Jahr 2017 lebten in der EU 21,6 Millionen Drittstaatsangehörige (4,2% der Gesamtbevölkerung). MigrantInnen und Geflüchtete aus EU-Ländern oder von außerhalb der EU tragen aktiv zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung der europäischen Gesellschaften bei. Die erfolgreiche Integration von MigrantInnen in die Gesellschaft des Gastlandes ist der Schlüssel zur Maximierung der Möglichkeiten von legaler Migration und zur bestmöglichen Nutzung dessen, was Einwanderer und Geflüchtete zur Entwicklung der EU beitragen können, wie die Generaldirektion Migration und Inneres der Europäischen Kommission festgestellt hat.

Der Aktionsplan zur Integration von Drittstaatsangehörigen (2016) bietet einen Rahmen zur Unterstützung nationaler Politik und beschreibt konkrete Maßnahmen für die Kommission. Ein Schlüssel dazu ist "Bildung, einschließlich Maßnahmen zur Förderung der Sprachausbildung, der Lehrerausbildung und der politischen Bildung".

Gesetzgebung und politische Maßnahmen werden laufend verbessert. Die Wichtigkeit von Integration ist seit Jahrzehnten unbestritten. Verschiedene Studien, die im Laufe der Jahre in der EU (OECD) durchgeführt wurden, zeigen jedoch eine ernüchternde Realität, wenn es um die tatsächliche Integration geht. In einer speziellen Eurobarometer-Umfrage über die Integration von Einwanderern in der Europäischen Union heißt es dazu: "Etwas mehr als die Hälfte (54%) der Europäer sind der Meinung, dass die Integration von Einwanderern erfolgreich ist [...] Die Europäer sind sich in der Regel einig über die wichtigsten Faktoren, die die Integration von Einwanderern erleichtern oder verhindern können, sowie über politische Maßnahmen, die sie unterstützen würden, wie z.B. das Angebot von Sprachkursen bei der Ankunft (88%), die Verbesserung von Integrationsprogrammen (85%) [...] Die Europäer sagen, dass die Integration von Einwanderern eine notwendige Investition auf lange Sicht für ihr Land ist, und ähnlich viele betrachten die Integration als einen zweiseitigen Prozess, für den sowohl die Aufnahmegesellschaften als auch die Einwanderer verantwortlich sind."

Unser Ziel ist es, zur Überbrückung dieser Kluft zwischen dem, was von den politisch Verantwortlichen geschrieben und versprochen wird, und der Realität beizutragen. Wir bieten eine Lösung für ein weit verbreitetes Problem, bei der wir die Rolle beider Seiten betrachten und bei der die Endergebnisse auch beiden Seiten zugutekommen werden.

An dem Projekt nehmen 6 Partner aus 5 verschiedenen europäischen Ländern teil. Diese Partner werden eine Kombination aus Fach- und Hintergrundwissen in den Bereichen Sprach- und Kulturunterricht, Entwicklung von Ausbildungsmaterial, Lehrerausbildung, Bildungsprogramme für Einwanderung und Geflüchtete, interkulturelle und kommunikative Kompetenzen, emotionale Intelligenz und weitere Soft Skills einbringen. Einige Partner verfügen über umfangreiche Erfahrungen mit Erasmus+ Projekten, von denen nur zwei relativ neu sind und daher ein anderes Licht auf das Projekt werfen werden.

Projektpartner

  • Kirchner Management GmbH (Deutschland), Koordinator

  • Compass GmbH (Österreich), Partner

  • SWIDEAS AB (Schweden), Partner

  • DEFOIN (Spanien), Partner

  • Babel Idiomas (Spanien), Partner

  • CPIP (Romania), Partner

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Project staff

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Projektnummer

2019-1-DE02-KA202-006149

Laufzeit

01.10.2019 - 30.09.2021


Die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Erstellung dieser Veröffentlichung stellt keine Billigung des Inhalts dar, welcher nur die Ansichten der Verfasser wiedergibt, und die Kommission kann nicht für eine etwaige Verwendung der darin enthaltenen Informationen haftbar gemacht werden.

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